{"id":55312,"date":"2026-06-30T12:24:56","date_gmt":"2026-06-30T10:24:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.accompio.com\/?post_type=blog&#038;p=55312"},"modified":"2026-06-30T15:01:11","modified_gmt":"2026-06-30T13:01:11","slug":"ki-ohne-hype-anwendung-im-unternehmen","status":"publish","type":"blog","link":"https:\/\/www.accompio.com\/de\/blog\/ki-ohne-hype-anwendung-im-unternehmen\/","title":{"rendered":"KI ohne Hype: Wie Unternehmen messbare Ergebnisse statt Pilotprojekte erreichen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kaum ein Thema wird in Unternehmen gerade so intensiv diskutiert wie K\u00fcnstliche Intelligenz. Viele Projekte scheitern dabei nicht an der Technologie, sondern an Entscheidungen, die lange vor dem ersten Piloten getroffen werden. Leonard P\u00fcttmann, Solutions Architect f\u00fcr KI bei accompio, erkl\u00e4rt aus der t\u00e4glichen Projektarbeit heraus, worauf es von Anfang an ankommt.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-das-wichtigste-in-kurze\" class=\"wp-block-heading\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>KI-Projekte scheitern am h\u00e4ufigsten, weil Unternehmen mit dem falschen Ausgangspunkt, h\u00e4ufig der Technologie, statt mit den konkreten Business-Herausforderungen beginnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Laut Sch\u00e4tzung von Leonard P\u00fcttmann liegen in mindestens 80 Prozent der F\u00e4lle, in denen die Skalierung scheitert, Datenprobleme zugrunde.<\/li>\n\n\n\n<li>Erste messbare Ergebnisse von KI-Projekten sind h\u00e4ufig schon nach 90 Tagen sichtbar.<\/li>\n\n\n\n<li>Relevante KPIs f\u00fcr KI-Projekte sind: Genauigkeitsquote, Halluzinationsrate und Output-Latenz.<\/li>\n\n\n\n<li>Viele Unternehmensdokumente sind f\u00fcr Menschen erstellt und nicht direkt von KI-Systemen verarbeitbar. Daher muss die Datenqualit\u00e4t vor dem Technologieeinsatz gepr\u00fcft und ggf. neu strukturiert werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine modulare Systemarchitektur verhindert, dass neue KI-Modelle bestehende Prozesse gef\u00e4hrden.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Akzeptanz in den Fachbereichen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor f\u00fcr die Einf\u00fchrung von KI.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine realistische Roadmap verhindert Aktionismus und schafft die Grundlage f\u00fcr nachhaltige Wettbewerbsvorteile.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-background is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"background-color:#e0ebef\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"KI ohne Hype: Wie Unternehmen KI strategisch einsetzen | accompio Experten-Interview\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/4psNVm5vFk8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 id=\"h-ki-ohne-hype-experteninterview-mit-leonard-puttmann-solution-architect-bei-accompio-ai\" class=\"wp-block-heading\">KI ohne Hype: Experteninterview mit Leonard P\u00fcttmann, Solution Architect bei accompio AI<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erhalten Sie interessante Einblicke in KI-Neuheiten und Trends im Interview mit unserem Solutions Architect f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz, Leonard P\u00fcttmann. Schauen Sie jetzt kostenlos das Interview in voller L\u00e4nge an!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4psNVm5vFk8\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-white-color\">Video ansehen<\/mark><\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"h-warum-technologie-der-falsche-ausgangspunkt-ist\" class=\"wp-block-heading\">Warum Technologie der falsche Ausgangspunkt ist<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der h\u00e4ufigste Denkfehler bei KI-Projekten ist laut Leonard P\u00fcttmann, dass Unternehmen die Technologie zum Ausgangspunkt machen. KI ist kein Selbstzweck, sondern ein Hebel f\u00fcr bestehende Prozesse, Daten und Menschen im Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der richtige Einstieg beginnt mit einer Frage, die unabh\u00e4ngig von KI beantwortet werden muss: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was sind die gr\u00f6\u00dften Pain-Points im Unternehmen? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je nach Unternehmensbereich f\u00e4llt diese Antwort unterschiedlich aus. Erst wenn das gekl\u00e4rt ist, folgt die Frage, welche Technologien dabei sinnvoll eingesetzt werden k\u00f6nnen und wo der Einsatz einen sinnvollen Mehrwert bringt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Reihenfolge ist entscheidend. Unternehmen, die zuerst in Technologie investieren und dann nach passenden Anwendungsf\u00e4llen suchen, laufen Gefahr, nach drei Monaten mit spannenden, aber gesch\u00e4ftlich wirkungslosen Projekten dazustehen. Gescheiterte KI-Initiativen n\u00e4hren im Unternehmen kritische Stimmen und erschweren sp\u00e4tere Projekte erheblich.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-wie-eine-belastbare-ki-strategie-aufgebaut-ist\" class=\"wp-block-heading\">Wie eine belastbare KI-Strategie aufgebaut ist<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leonard P\u00fcttmann beschreibt im Interview drei aufeinanderfolgende Phasen:<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"h-phase-1-problem-definieren\" class=\"wp-block-heading\">Phase 1: Problem definieren<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"h-phase-1-problem-definierenunabhangig-von-technologie-identifizieren-was-das-grosste-problem-im-unternehmen-ist-dabei-ist-es-wichtig-verschiedene-perspektiven-einzuholen-weil-unterschiedliche-personen-im-unternehmen-unterschiedliche-antworten-geben\">Unabh\u00e4ngig von Technologie identifizieren, was das gr\u00f6\u00dfte Problem im Unternehmen ist. Dabei ist es wichtig, <strong>verschiedene Perspektiven<\/strong> einzuholen, weil unterschiedliche Personen im Unternehmen unterschiedliche Antworten geben.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"h-phase-2-technologische-moglichkeiten-prufen\" class=\"wp-block-heading\">Phase 2: Technologische M\u00f6glichkeiten pr\u00fcfen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Welche Systeme und Technologien stehen zur Verf\u00fcgung? Wie lassen sie sich f\u00fcr das definierte Problem einsetzen? Hier geht es darum, <strong>bestehende Systemlandschaften<\/strong> zu verstehen und zu pr\u00fcfen, wo neue Komponenten sinnvoll erg\u00e4nzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"h-phase-3-ausrollen\" class=\"wp-block-heading\">Phase 3: Ausrollen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht als einmaliger Rollout, sondern so konzipiert, dass das Projekt \u00fcber die <strong>gesamte Organisation<\/strong> hinweg skalierbar ist. Das erfordert von Anfang an eine Architektur, die Blaupausen schafft, also <strong>wiederkehrende Muster <\/strong>identifiziert und auf andere Unternehmensteile \u00fcbertr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Unterschied zu isolierten Pilotprojekten: Wer von Beginn an plant, wohin das Projekt skaliert werden soll, trifft bessere Entscheidungen bei Daten, Systemarchitektur und Ressourcen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eMan sollte sich nicht von der Technologie als erstes leiten lassen, sondern eher von den Problemen im Unternehmen.&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2014 Leonard P\u00fcttmann, Solution Architect bei accompio AI<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 id=\"h-wie-ki-projekte-gemessen-werden\" class=\"wp-block-heading\">Wie KI-Projekte gemessen werden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">KI-Ergebnisse sind messbar. Leonard P\u00fcttmann nennt drei KPIs, die bei accompio in KI-Projekten eingesetzt werden:<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"h-genauigkeitsquote\" class=\"wp-block-heading\">Genauigkeitsquote<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fachleute bewerten die Antworten der KI in definierten Szenarien. Dieser Wert zeigt, ob die KI zuverl\u00e4ssig richtige Ausgaben liefert.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"h-halluzinationsrate\" class=\"wp-block-heading\">Halluzinationsrate<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie oft erfindet das Modell Informationen, die nicht in den zugrunde liegenden Daten vorhanden sind? F\u00fcr Unternehmensanwendungen sollte dieser Wert im Nullkommabereich liegen.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"h-output-latenz\" class=\"wp-block-heading\">Output-Latenz<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie schnell liefert die KI verwertbare Ergebnisse? Besonders in Bereichen, die schnelle Antworten erfordern, ist Geschwindigkeit ein eigenst\u00e4ndiger Qualit\u00e4tsfaktor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Zeitrahmen f\u00fcr erste Ergebnisse: nach maximal 90 Tagen sollte etwas Greifbares und Messbares vorliegen. In der Praxis liegen erste auswertbare Ergebnisse oft schon nach mehreren Wochen vor. Das erm\u00f6glicht fr\u00fch zu erkennen, ob ein Projekt in die richtige Richtung geht.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-warum-skalierung-so-haufig-scheitert\" class=\"wp-block-heading\">Warum Skalierung so h\u00e4ufig scheitert<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele KI-Projekte kommen nie \u00fcber die Pilotphase hinaus. Das liegt laut Leonard P\u00fcttmann in mindestens 80 Prozent der F\u00e4lle an <strong>Datenproblemen<\/strong>: Ein kleiner Pilot kommt mit wenig Daten aus, aber sobald das Projekt auf weitere Unternehmensteile ausgedehnt wird, fehlen die Daten, die Datenbanken oder die Systemschnittstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die L\u00f6sung beginnt vor dem ersten Piloten: Wer von Anfang an plant, in welche Unternehmensteile und Prozesse ein KI-Projekt sp\u00e4ter ausgerollt werden soll, kann rechtzeitig kl\u00e4ren, welche <strong>Daten<\/strong> daf\u00fcr notwendig sind und wie der <strong>Zugang<\/strong> dazu gesichert wird. Daf\u00fcr braucht es eine <strong>enge Zusammenarbeit<\/strong> mit den IT-Fachkr\u00e4ften des Unternehmens, die die betroffenen Systeme kennen.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-eigene-entwicklung-oder-externe-losung\" class=\"wp-block-heading\">Eigene Entwicklung oder externe L\u00f6sung?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die accompio-Philosophie ist eindeutig: Unternehmen sollen sich auf ihr Kerngesch\u00e4ft konzentrieren. Eigene KI-Plattformen zu entwickeln ist f\u00fcr die meisten Unternehmen kein sinnvoller Einsatz von Ressourcen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sinnvoller ist der Ansatz, eine bestehende Systemlandschaft um eine neue Plattform zu erg\u00e4nzen und dabei die Schnittstellen so zu gestalten, dass Systeme reibungslos miteinander kommunizieren. Das sch\u00fctzt auch vor Vendor-Lock-in: Wer seinen KI-Anbieter wechseln oder erg\u00e4nzen m\u00f6chte, riskiert dabei keine Unterbrechung laufender Prozesse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.accompio.com\/service-kategorie\/ai-as-a-service\/\" type=\"service-kategorie\" id=\"43\">AI as a Service<\/a> ist dabei eine Option, die verschiedene KI-Modelle zug\u00e4nglich macht und in bestehende Systemlandschaften integriert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-background is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"background-color:#e0ebef\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.accompio.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/accompio-ai-as-a-service-1024x1024.jpg\" alt=\"Digitaler Globus mit vernetzten Linien, symbolisiert IT-Services und globale Vernetzung.\" class=\"wp-image-52205\" srcset=\"https:\/\/www.accompio.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/accompio-ai-as-a-service-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.accompio.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/accompio-ai-as-a-service-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.accompio.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/accompio-ai-as-a-service-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.accompio.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/accompio-ai-as-a-service-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.accompio.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/accompio-ai-as-a-service-12x12.jpg 12w, https:\/\/www.accompio.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/accompio-ai-as-a-service.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h2 id=\"h-lassen-sie-uns-eine-ki-strategie-entwickeln\" class=\"wp-block-heading\">Lassen Sie uns eine KI-Strategie entwickeln<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">accompio bietet umfassende L\u00f6sungen, damit Sie KI-Potenziale f\u00fcr sich nutzen k\u00f6nnen. Wir begleiten Sie von Beginn an.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.accompio.com\/de\/service\/ai-as-a-service\/\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-white-color\">Zu unseren Leistungen<\/mark><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"h-organisationsstruktur-und-change-management\" class=\"wp-block-heading\">Organisationsstruktur und Change Management<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">KI-Projekte ver\u00e4ndern Rollen, Prozesse und Verantwortlichkeiten. Leonard P\u00fcttmann empfiehlt, von Anfang an eine Person zu definieren, die das Projekt begleitet. Dieser AI-Owner muss die Technologie nicht in- und auswendig kennen, aber die Organisation verstehen: Wer sind die relevanten Ansprechpartner? Wie reagieren die Mitarbeitenden auf neue Technologien?<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eMan muss einkalkulieren, dass sich mit KI Rollen, Prozesse, die Verantwortlichkeiten, alles im Unternehmen ein bisschen ver\u00e4ndert.&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2014 Leonard P\u00fcttmann, Solution Architect bei accompio AI<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr agilere Organisationen kann eine hybride Struktur sinnvoll sein, bei der es einen zentralen Ansprechpartner gibt, aber zus\u00e4tzlich in jedem Team einen &#8222;Champion&#8220;, der KI-Fragen intern beantworten kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Change Management ist dabei kein optionaler Zusatz. Viele Mitarbeitende haben noch nicht mit KI gearbeitet und haben konkrete Sorgen oder unrealistische Erwartungen. Beides l\u00e4sst sich durch fr\u00fchzeitige Gespr\u00e4che und das Zeigen konkreter Ergebnisse adressieren. Wer diese Phase \u00fcberspringt, riskiert, dass eine technisch erfolgreiche L\u00f6sung intern nicht akzeptiert und damit nicht genutzt wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-langfristig-wettbewerbsfahig-bleiben-modulare-resilienz\" class=\"wp-block-heading\">Langfristig wettbewerbsf\u00e4hig bleiben: Modulare Resilienz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">KI-Modelle entwickeln sich schnell weiter. Neue Architekturen und M\u00f6glichkeiten erscheinen in kurzen Abst\u00e4nden. Unternehmen, die ihre Systeme so aufgebaut haben, dass ein Modellwechsel die gesamte Prozesslandschaft in Mitleidenschaft zieht, stehen nach zw\u00f6lf Monaten vor einem vollst\u00e4ndigen Neustart.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leonard P\u00fcttmann spricht hier von modularer Resilienz: Das System ist so aufgebaut, dass einzelne Bausteine ausgetauscht werden k\u00f6nnen, ohne dass der Rest der Prozesse und Systeme davon betroffen ist. Das sch\u00fctzt Investitionen in bestehende Infrastruktur und erlaubt es, neue Modelle zu integrieren, ohne von vorne anzufangen.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-faq-haufige-fragen-zur-umsetzung-von-ki-projekten-im-unternehmen\" class=\"wp-block-heading\">FAQ: H\u00e4ufige Fragen zur Umsetzung von KI-Projekten im Unternehmen<\/h2>\n\n\n\n<h3 id=\"h-wie-lange-dauert-es-bis-ki-erste-ergebnisse-liefert\" class=\"wp-block-heading\">Wie lange dauert es, bis KI erste Ergebnisse liefert?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Einsch\u00e4tzung von Leonard P\u00fcttmann, Solutions Architect f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz bei accompio, sollten erste messbare Ergebnisse nach maximal 90 Tagen vorliegen. In vielen Projekten sind erste auswertbare Daten bereits nach wenigen Wochen verf\u00fcgbar. Vollst\u00e4ndige Qualit\u00e4t ist nach 90 Tagen noch nicht zu erwarten, aber eine klare Richtungsaussage schon.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"h-womit-sollte-ein-unternehmen-bei-ki-konkret-beginnen\" class=\"wp-block-heading\">Womit sollte ein Unternehmen bei KI konkret beginnen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der erste Schritt ist die Identifikation des gr\u00f6\u00dften Problems im Unternehmen und die Kl\u00e4rung, welche Daten zur L\u00f6sung dieses Problems vorhanden sind. Erst dann folgt die Technologieentscheidung. Dieser Ablauf verhindert, dass Ressourcen in technisch spannende, aber gesch\u00e4ftlich wirkungslose Projekte flie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"h-was-ist-der-unterschied-zwischen-einem-pilotprojekt-und-einem-skalierbaren-ki-einsatz\" class=\"wp-block-heading\">Was ist der Unterschied zwischen einem Pilotprojekt und einem skalierbaren KI-Einsatz?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Pilot testet eine Technologie isoliert. Skalierbare KI-Projekte sind von Anfang an so konzipiert, dass Blaupausen entstehen, also wiederkehrende Muster, die auf andere Unternehmensteile \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen. Der Unterschied liegt nicht in der Gr\u00f6\u00dfe des Projekts, sondern in der Architekturentscheidung am Anfang.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"h-wann-sollte-ein-unternehmen-ki-selbst-entwickeln-und-wann-externe-losungen-nutzen\" class=\"wp-block-heading\">Wann sollte ein Unternehmen KI selbst entwickeln und wann externe L\u00f6sungen nutzen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">KI-Plattformen selbst zu entwickeln ist f\u00fcr die meisten Unternehmen kein sinnvoller Einsatz. Zielf\u00fchrender ist es, bestehende Systemlandschaften durch neue Plattformen zu erg\u00e4nzen und dabei Schnittstellen so zu gestalten, dass Anbieter sp\u00e4ter gewechselt werden k\u00f6nnen, ohne laufende Prozesse zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"h-welche-rolle-ubernimmt-der-ai-owner-in-einem-unternehmen\" class=\"wp-block-heading\">Welche Rolle \u00fcbernimmt der AI-Owner in einem Unternehmen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der AI-Owner begleitet KI-Projekte organisatorisch. Diese Person muss die Technologie nicht technisch vollst\u00e4ndig beherrschen, aber die Organisation kennen, Ansprechpartner koordinieren und Change-Management-Aufgaben \u00fcbernehmen. In gr\u00f6\u00dferen oder agileren Unternehmen kann diese Rolle durch &#8222;Team-Champions&#8220;, also KI-Ansprechpartner pro Abteilung, erg\u00e4nzt werden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"814\" src=\"https:\/\/www.accompio.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/accompio-team-leonhard-puettmann.png\" alt=\"Portrait von Leonard P\u00fcttmann, IT-Experte bei Accompio, smiling.\" class=\"wp-image-49778\" srcset=\"https:\/\/www.accompio.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/accompio-team-leonhard-puettmann.png 900w, https:\/\/www.accompio.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/accompio-team-leonhard-puettmann-300x271.png 300w, https:\/\/www.accompio.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/accompio-team-leonhard-puettmann-768x695.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Leonard P\u00fcttmann <\/strong><br>Solution Architect, accompio AI<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h2 id=\"h-uber-den-autor\" class=\"wp-block-heading\">\u00dcber den Autor<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leonard ist L\u00f6sungsarchitekt im Bereich KI, insbesondere mit Fokus auf intelligentes Wissensmanagement und der Nutzung von Large Language Models (LLMs).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/leonard-p%C3%BCttmann-4648231a9\/\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-white-color\">LinkedIn<\/mark><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KI bringt messbaren Gesch\u00e4ftsnutzen, wenn Unternehmen mit dem richtigen Ausgangspunkt beginnen: dem konkreten Problem, nicht der Technologie. Die Grundlage sind saubere Daten, eine Organisation, die Ver\u00e4nderungen tr\u00e4gt, und eine Systemarchitektur, die skaliert und angepasst werden kann, ohne von vorne anzufangen. 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